Garten der Anklimatisierung. Die Kunstsammlung der Post im Dialog
Die Schweizerische Post hat eine lange Kunstförderungstradition, die auf das Engagement des Bundes nach dem Bundesbeschluss von 1887 und besonders der Verordnung von 1924 zurückgeht. Zur Feier dieses traditionsreichen Engagements hat sie in Zusammenarbeit mit Schweizer Kunstmuseen verschiedene Ausstellungsprojekte entwickelt.

Garten der Anklimatisierung. Die Kunstsammlung der Post im Dialog
Die Schweizerische Post hat eine lange Kunstförderungstradition, die auf das Engagement des Bundes nach dem Bundesbeschluss von 1887 und besonders der Verordnung von 1924 zurückgeht. Zur Feier dieses traditionsreichen Engagements hat sie in Zusammenarbeit mit Schweizer Kunstmuseen verschiedene Ausstellungsprojekte entwickelt. Nach einer ersten Ausstellung im Bündner Kunstmuseum in Chur (Mai bis Aug. 2024) über die Fragilität der heutigen Welt ist im Dialog mit dem Museo Villa dei Cedri in Bellinzona eine neue Ausstellung konzipiert worden. Rund 40 Werke aus der Sammlung der Schweizerischen Post beschäftigen sich gemeinsam mit rund 30 Gemälden, Drucken, Skulpturen und Fotografien aus den Beständen des Museums sowie einigen Leihgaben mit dem Thema des «Akklimatisierungs-Gartens», also die Fähigkeit, sich an ein vielfältiges und sich wandelndes Umfeld anzupassen.
Die Sammlungen der Schweizerischen Post und des Museo Villa dei Cedri teilen viele Interessen und Anliegen. Beide möchten den kulturellen und sozialen Wandel in der Schweiz dokumentieren – das Museo Villa dei Cedri mit einem besonderen Augenmerk auf das Verhältnis Mensch-Natur und Arbeiten auf Papier und die Schweizerische Post mit einem Fokus auf die zeitgenössische Schweizer Kunstszene und Werke, die aktuelle soziale Fragen thematisieren. Aus dieser Begegnung ist die Ausstellung Giardino di acclimatazione entstanden.